Am 2. Mai 1922 richtete der Nationale Kämpferbund, Ortsgruppe Diegem, an die Gemeinde den Antrag, ein Denkmal für 13 gefallene Soldaten zu errichten.
Geschichtlicher Überblick
Der Auftrag ging an Juul Reynaert (Handzame 1884 – Evere 1959), der auch Kriegerdenkmäler für die westflämischen Gemeinden Zarren, Staden und Westrozebeke entwarf. Das Denkmal wurde am 12. August 1923 feierlich eingeweiht.
Das Denkmal
Die Familie Van Wayenberg verkaufte der Gemeinde für 15.000 Franken das Grundstück an der Ecke Van der Aastraat und Corneel De Ceusterstraat. Das Denkmal aus weißem französischem Stein kostete 50.000 Franken. Es ist eine pyramidenförmige Säule, oben mit zwei vergoldeten Flügeln als Sinnbild des reinen Ideals und einem Mädchen mit einem Kranz. Die Seiten zeigen Sonnenstrahlen auf einem Grab an der Yser und das alte Wappen von Diegem; hinten stehen die Namen der Gefallenen. Bei der Einweihung am 12. August 1923 zogen 45 Gruppen im Festzug mit. Jedes Jahr zog ein Umzug zum Denkmal, vor der Fusion an Allerheiligen, danach am 11. November.